Freitag, 20. Mai 2011

Pfingstmontag auf der Neuen Bult


Vollblüter sind die schnellsten Pferde überhaupt und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 69 km/h. Auf Schnelligkeit werden sie auch trainiert, in der Regel gehen die vierbeinigen Athleten aber nur einmal pro Woche einen schnellen Galopp. Den Rest der Woche bestehen die Trainingseinheiten aus gemächlichen Cantern (Arbeitsgalopps) zur Verbesserung der Kondition.
Einige der besonders schnellen Vertreter der Rasse Vollblut sind am Pfingstmontag auf der Neuen Bult zu sehen. Im Großen Preis der Hannoverschen Volksbank treten Stuten über die Sprintdistanz von 1300 Metern an. Das mit 20.000 Euro dotierte Internationale Listenrennen ist das sportliche Highlight des Nachmittags. Hier werden herausragende Sprinterinnen aus dem In- und Ausland die Klingen kreuzen.
Insgesamt stehen zehn spannende Rennen auf der Karte. Für Freunde des Hindernissports gibt es ein Hürdenrennen über 3600 Meter.
Am Pfingstmontag erwartet der Hannoversche Rennverein e.V. erneut guten Zuspruch der Galoppfans und vieler Familien, die sich zum Abschluß des langen Wochenendes einen unterhaltsamen Nachmittag machen möchten.
Pfingstmontag 13. Juni 2011 ab 13: 30 Uhr

Foto: Shura Born-Kraëff

Wie schnell ist eigentlich ein Rennpferd?

Guinness Book of Records sagt:
The highest race speed recorded over two furlongs is 70.76 km/h (43.97 mph)

Die Amerikaner sagen:
The peak speed of a galloping horse is about 90 km/h (25 m/s)

Wikipedia sagt:
The average speed of a Thoroughbred horse is 63 km (39 mph)

Allexperts.com sagt:
... This stated that the fastest speed recorded for a racehorse is 43 m.p.h. (69 km.p.h)

Mittwoch, 18. Mai 2011

Derbyticket für Theo Danon


Hannover ist ein guter Platz, um ein Derbyticket zu lösen. Nicaron, Schiaparelli und Adlerflug siegten auf der Neuen Bult, um anschließend auch in Hamburg-Horn in der wichtigsten Prüfung für Dreijährige Galopprennpferde zu triumphieren. Kein Wunder also, dass ganz Turfdeutschland am Sonntag auf Hannover blickte, als dort der Große Preis der Landwirtschaftlichen Brandkasse Hannover entschieden wurde. Theo Danon heißt der aktuelle Sieger in der über 2200 Meter führenden Listenprüfung. Der von Peter Schiergen aus Köln entsandte Lord of England-Sohn sicherte sich unter Andreas Suborics in den Farben des Stalles D'Angelo das mit 20.000 Euro dotierte Rennen gegen die von Jens Hirschberger für das Gestüt Schlenderhan aufgebotenen Ametrin unter Adrie de Vries und den von Michael Caddedu gerittenen Tahini. Mit seiner fulminanten Leistung hat sich Theo Danon, der als 114:10 Außenseiter angetreten war, damit seinen Startplatz im Feld des Deutschen Derbys gesichert und den Grundstein gelegt, um in Hamburg-Horn für Hannover als Austragungsort einer hcohklassigen Derbyvorprüfung Ehre einzulegen.
Der Große Preis der Landwirtschaftlichen Brandkasse Hannover war jedoch nicht das einzige Highlight des Renntages. Im Großen Preis der VGH Versicherungen, einem ebenfalls mit 20.000 Euro dotierten Listenrennen, traf ein Teil von Deutschlands Sprinterelite aufeinander. 1300 Meter waren zurückzulegen, auf denen sich König Concorde aus dem Stall von Christian Sprengel als der Schnellste erwies. Unter Filip Minarik setzte sich der Big Shuffle-Sohn in den Farben von Wolfgang Fröhlich gegen Ferro Sensation aus dem niederländischen Quartier von Jan Pubben und dem von Mario Hofer in Krefeld trainierten Smooth Operator durch. König Concorde wird auf der Neuen Bult auf Rennen vorbereitet und sein Trainer Christian Sprengel zog nach dem Erfolg stolz Bilanz: "Ich bin mir sicher, dass König Concorde einer der besten Sprinter Deutschlands ist und sich auch international nicht zu verstecken braucht."

Trotz wechselhaftem Frühlingswetter und einigen starken Regenschauern, die auf die Bahn niedergingen, zeigte sich die Neue Bult in ihrem schicken neuen Ambiente gut gefüllt. 9.200 Zuschauer besuchten den traditionellen VGH-Renntag, der an Stimmung und Unterhaltung für Groß und Klein keine Wünsche offen ließ. Der Wettumsatz in Höhe von 195.662,05 Euro wurde leider durch einen Stromausfall nach dem fünften Rennen gedrückt, denn zeitweilig waren auch die Totalisatorkassen außer Betrieb.

Meine Hände ....